Allerdings brachten sie bis dahin unbekannte Anbaumethoden und Feldfrüchte in den Norden Europas. In diesem Teil des römischen Imperiums, wie auch in Italien selbst, hatte die Landwirtschaft existentiellen Einfluss auf das Leben der Menschen. Sie, die Landwirtschaft, sorgte für das Überleben, den Lebensstil und die Unabhängigkeit der Römer. Die römischen Schriftsteller Cato, Varro, Columella und Palladius haben grundsätzliche Werke über die alle Angelegenheiten der Landwirtschaft geschrieben, so dass uns auch die überlieferten Schriftquellen sehr genau über Arbeit und Produkte auf dem Lande informieren. Archäologen entrissen der Erde im ehemaligen Gallien und den gallischen und germanischen Teilen rechts des Rheins Zeugnisse römischen Landlebens. Abbildungen auf Säulen, Grabmälern und Mosaikfußböden informieren über Leben und Speisen auf dem Lande.