Venedig erstmalig bei Nacht vom Wassertaxi aus zu sehen, erscheint wie eine rasante Fahrt durch Bühnenkulissen eines Stückes über Seefahrt und Handelsmacht. Kuppeldächer, Kirchenfassaden und Säulengänge imposanter Stadtvillen machen staunen, man sieht die venezianische Aristokratie förmlich Hof halten. Der Glanz vergangener Tage, der Glanz der Erlauchtesten, la Serenissima, wie Venedig in ihrer Blütezeit genannt wurde, strahlt am hellsten bei Nacht. Denn dann sind die Schäden der Zeit, des Wassers und der Luft nicht deutlich zu erkennen.