Immer, wenn wir Tomaten auf dem Tisch haben, lassen die Anden grüßen. Denn von dort ist die Tomate auf Umwegen zu uns gekommen. Schon die Mayas und Azteken züchteten die roten Früchte, die es aber auch in gelb oder grün gibt. Es gibt sie in Flaschen- oder Eierform, als mächtige Fleischtomaten oder in klein als Cocktail- oder Kirschtomaten. Eines ist ihnen allen gemeinsam: Tomaten machen süchtig.
Botanisch gehören sie zu den Nachtschattengewächsen und ihr lateinischer Name Lycopersicon esculentum bedeutet so viel, wie ,,Wolfspfirsich“. Den Namen ,,Tomate“ verpassten dieser Frucht, die in ihrer Vielfalt aus den Küchen nicht mehr wegzudenken ist, die Azteken: Sie nannten sie erst xictomatl, dann tomat, was so viel bedeutet wie ,,anschwellen“.
Ich muss sagen, mich betört der Duft des Tomatenkrauts, der so einkennig ist und mir das Wasser im Mund zusammen laufen lässt. Eine Sauce aus frischen Tomaten zu einer Pasta oder einfach eine Stulle vom frischen Brot mit Butter und darauf Tomatenscheiben mit Pfeffer und Salz und vielleicht einigen Zwiebelringen. ‚Wer Glück hat, kann sich im Garten eigene Tomaten züchten. Ansonsten kauft man Tomaten ein und sollte dabei auf Duft, Sorte und Schnittfestigkeit (je nach Bedarf) achten.
Hier einige Rezepttipps für Tomatenanwendung.