Impressum | Kontakt | Über uns | Sitemap | Suche | Werbung 
Home
Editorial
Aktuelles
Rezept-Ideen
Gaumenschmeichler
Rezepte
Länder-Rezepte
Getränke
Genussmenschen
Links
Ernährung
(Koch-)Bücher
Was für ein Käse
Küchenausstattung
Tipps & Infos
Über 800.000 Tonnen Äpfel erwartet
Service
Special
JOBS
Sie befinden sich hier: Home  >  Suter: Hoffnung auf mehr

Hoffnung auf ,,mehr"

Der neue Suter mit Weinempfehlung

Hoffnung auf ,,mehr“
Martin Suter erfindet einen Helden, der zur Serie taugt. Gut, beim ersten Mal bewegt er sich ein wenig behäbig durch die Szene, verarmter Adel halt, aber – wer weiß? – womöglich wird Allmen, der Titelheld, ja ein wenig schneller. Es ist nicht allein die Geschwindigkeit, an der es dem vom Autor gut gebauten Hauptdarsteller fehlt. Und worum geht es im ersten Fall? Fünf Glasschalen mit Libellendekor führen den durch eigenes Verschulden ständig insolventen Adeligen in Versuchung: Sie könnten seine Schuldenprobleme lösen und gleichzeitig das Geld für ein standesgemäßes Leben ermöglichen.
Mit diesen Schalen kommt Allmen durch eine sexhungrige Opernbekanntschaft, die für den weiteren Verlauf des Romans aber nicht von Bedeutung ist, in Berührung. Allmen, der Müßiggänger, stiehlt die Schalen Stück für Stück und bietet sie einem Freund, einem Antiquitätenhändler zum Kauf an. Manche Rezensenten waren der Meinung, dass ihnen der ,,Tee nicht kalt“ geworden sei, so allzu gemächlich hätte das Geschehen seinen Fortgang genommen.
Ach ja, dann war da noch ein Butler namens Carlos, der seinem Herrn Allmen auch in dürftigen Zeiten die Treue hält und im Verlauf des ,,Fällchens“ dafür sorgt, dass die Schalen an ihre rechtmäßigen Besitzer zurück gegeben werden. Womit wir beim Motto für weitere Allmen-Romane wären: Die Wiederbeschaffung von schönen Dingen. Der Einstieg, Allmens erster Fall, war ein nettes Traktätchen, unterhaltsam zwar, aber nicht im geringsten bedeutungstief. Der Adelige und sein Butler sollten Fahrt aufnehmen. Der neue Suter lässt auf mehr hoffen.
Wir empfehlen zum Buch einen angenehmen Riesling von der Nahe.
Die Weinlinie „anetteclosheim“ beschränkt sich auf fünf Weine, ihr Favorit ist der angenehm trockene Riesling, ein von grünem Apfel, Holunder und Grapefruit dominierter vollmundiger Wein vom Löhrer Berg. Mit allen Sinnen, gutem Gefühl sowie sicherem Geschmack und Selbstbewusstsein entwickelte Anette Closheim eine eigene Weinlinie von ausgeprägter Individualität und so facettenreich wie die Winzerin selbst. Hier geht es zur Winzerin:
http://www.koestlichkeiten.de/closheim-wein.htmlInfo:

Info:

Martin Suter
Allmen und die Libellen
Diogenes
Preis: 18,90 €
ISBN 978-3-257-06777-4

Harald Polenz



--------------------------------------------------------------------------------
Bookmark setzen - - - Druckversion - - - Seite weiterempfehlen
--------------------------------------------------------------------------------


Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Newsider Bookmark bei: Readster Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Technorati


koestlichkeiten.de ist ein Portal von Hayit Medien, einer Unit von Mundo Marketing GmbH

 


Anzeige