Maultaschen
Maultaschen sind eine urschwäbische Spezialität. Die traditionelle Nudelteigtaschen aus Mehl, Eiern, Salz und Wasser sind mit Fleisch gefüllt und eignen sich sowohl als Beilage, wie auch als Hauptgericht ? die Zubereitungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig.
Gemüse-Maultaschen
Die vegetarische Alternative der großen gekochten Nudelteigtasche ? als Suppeneinlage, geschmälzt mit Zwiebeln oder als deftiges Pfannengericht mit Ei ? diese fleischlose Maultasche bereichert jeden Speiseplan und ist mal etwas anderes.
Gerollte Maultaschen
Bei diesen Maultaschen wird die Teigfüllung wird mit der Fleischfüllung eingeschlagen bzw. gerollt. So wird die herkömmliche Form und der Geschmack beibehalten, die Füllung aber eingerollt. In Streifen geschnitten ergeben sie eine dekorative Beilage oder Hauptmahlzeit.
Suppenmaultaschen
Gekochte Nudelteigtaschen mit einer variablen Füllung aus Brät, Schinken, Hackfleisch, Speck, Eiern, Semmeln und eventuell Spinat. Die kleineren Suppenmaultaschen sind, auch geschmacklich, enge Verwandte der "großen" Maultaschen. Suppenmaultaschen sind, wie der Name schon sagt, besonders gut geeignet als Suppeneinlage. Aber auch geschmälzt oder überbacken – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Käse-Täschle
Kleine Teigtaschen mit Käsefüllung. Lecker mit Tomatensauce oder mit Käse überbacken ? eine Bereicherung jedes Speiseplans.
Käse-Täschle mit Spinat
Teigtaschen mit frischem Spinat und würziger Käse-Füllung. Wie die italienischen Ravioli, denen sie ähneln, sind auch sie eine kulinarische Köstlichkeit und bringen ein Stück südländisches Flair in die schwäbische Küche. Der Kombination mit anderen Lebensmitteln sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Schupfnudeln
Ihren Namen hat die Schupfnudel von der typischen Bewegung, die bei der Herstellung angewandt wird. "Schupfen" bedeutet soviel wie "wegstoßen" oder "wegrollen" mit der gewölbten Hand, wodurch die unverwechselbare Form entsteht. Dieser Form wegen wird die Schupfnudel im Volksmund auch "Buabaspitzle" genannt.
Kartoffel-Schupfnudeln
Die Schupfnudel ist nach den Spätzle das bekannteste schwäbische Gericht, und darf wohl mit Recht als die "Urnudel" bezeichnet werden. Aufgrund ihrer Form und ihrer Größe wird sie im Volksmund auch Fingernudel genannt. Aus Kartoffelteig hergestellt, eignet sie sich als Hauptgericht, Beilage oder Süßspeise.
Krautschupfnudeln
Dieses herzhafte Pfannengericht, typisch für die Schwaben, hat seinen Ursprung auf der schwäbischen Alp. Dieses ehemalige "Arme-Leute-Essen" ist heute eines der bekanntesten schwäbischen Gerichte, das auf keiner Speisekarte oder Dorfhockete fehlen darf.
Dampfnudeln
Was wäre die süddeutsche Küche ohne die mit vielen Zubereitungsmöglichkeiten angebotene Dampfnudel. Da wären die Dampfnudeln mit und ohne Kruste, süß oder salzig, auf Kartoffeln gesetzt, als Hefekloß zu Wild und Braten oder süß mit Vanille-Sauce oder Kompott.
Germknödel
Germknödel mit Powidl ? bei diesen Worten läuft dem Kenner das Wasser im Mund zusammen. Denn was für den Süddeutschen die Dampfnudel ist, ist für die Österreicher der Germknödel. Diese volkstümliche Spezialität wird auch in Schwaben gerne verzehrt und ist wahlweise traditionell mit Pflaumenmus (Powidl) oder mit feinen Sauerkirschen gefüllt.
Krautkrapfen
Die aus feinem Nudelteig, Butterschmalz, deftigem Fleisch, Sauerkraut, Zwiebeln, Nelken und Lorbeer zubereiteten Krautkrapfen stammen aus dem Allgäuer Raum und sind auch in Schwaben sehr beliebt.
Hochzeitssuppe
Traditionelle Knödel-Komposition aus Grieß-, Brät- und Leberknödeln in üppiger Fleischbrühe. Sie wird auf schwäbischen Hochzeiten meist als Vorspeise gewählt und hat daher ihren Namen. Selbstverständlich schmeckt sie auch zu anderen Gelegenheiten.
Brätstrudel
Der "Augsburger Brätstrudel" ist, wie der Name schon sagt, hauptsächlich im Raum Augsburg und München bekannt. Der Strudel besteht aus einer delikaten Brätfüllung, die in einen Pfannkuchen gerollt ist und sich in Streifen geschnitten als ganz besondere Suppeneinlage entpuppt.
Eier-Flädle
Eier-Flädle, auch "Frittaten" genannt, sind in dünne Streifen geschnittene Pfannkuchen, die sich vorwiegend als Suppeneinlage eignen und in der Zubereitung äußerst einfach zu handhaben sind.
Grießknödel
Leichte Knödel, im bayerischen und österreichischen Raum auch "Grießnockerl" genannt, werden vorwiegend als Suppeneinlage geschätzt.
Leberknödel
Meist werden Leberknödel in der Suppe serviert. Nicht weniger schmackhaft sind Leberknödel, die mit Sauerkraut und Kartoffelpüree serviert werden.
Semmelknödel
Werden aus Semmelwürfeln und Milch zubereitet und sind eine ideale Beilage zu Fleisch- und Wildgerichten. Semmelknödel lassen sich auch hervorragend mit Sauerkraut kombinieren.
Speckknödel
Dieses Schmankerl ähnelt dem Semmelknödel ? ist im Geschmack jedoch durch die Speckwürfel würziger und eignet sich hervorragend als Beilage zu Fleisch- und Wildgerichten.
Schinken-Nudeln
Fast Food auf Schwäbisch. Schinken und Zwiebeln würfeln, kurz andünsten und mit gekochten Nudeln vermischen.
Zwetschgendatschi
Hefeteig oder Mürbteig, das ist hier die Frage. Auf jeden Fall wird der Teig dünn ausgerollt und dann dick (sie müssen stehen!) mit Zwetschgen belegt. Angeblich wurde dieser Kuchen in der bayerisch-schwäbischen Metropole Augsburg erfunden. Deswegen heißen die Augsburger auch Datschiburger.