Ganz aus sich selbst heraus produzieren die Beeren Süße, die überreif oder edelfaul zu Wein gekeltert werden. Die 2003er Beerenauslesen von Scheurebe und Spätburgunder sind „Aromabomben“ im Glas. Man trinkt sie in kleinen Mengen als Dessertwein nach Rehrücken, Kalbsfilet oder Hirschkalbsteak und erfreut sich an Honig- oder Bernsteinfarbe, schwelgt in verdichtetem Geschmack. Ein edelsüßer Wein mit eleganter Säure und hohem Lagerungspotential.
Leopold Schnätzle Senior ist ein authentischer Kaiserstühler und ein verlässlicher Winzer dazu. Die Deutsche-Landwirtschafts-Gesellschaft, ein gemeinnütziger Verein, der durch Prüfung und Prämierung dem Verbraucher gute Qualität von Produkten, Produktionsmethoden sowie deren Präsentation signalisiert, zeichnete das Weingut Leopold Schnätzle bereits mehrfach aus. Wer kann schon mit einem erst 40 Jahre lang bestehenden Familienweingut solch gesamtbetrieblichen Erfolg verzeichnen? Mit kleiner Reblage begannen Leopold Schnätzle und seine Frau Margarete in einem gemieteten Keller in Endingen und kauften nach und nach Rebflächen in guten Kaiserstühler und Breisgau er Lagen dazu. „Darauf habe ich schon geachtet“, bekennt er verschmitzt lachend. Mehr als 100 „Lehrlinge“ konnten hier inzwischen Weinwissen sammeln und mitnehmen. Des Vaters Passion, die Liebe zum Wein, prägte Tochter Cäcilia und Sohn Leopold, die Kinder arbeiten heute an entscheidenden Stellen in führender Position mit. „Bester Rotweinerzeuger Deutschlands in Folge“ nennt ihn die DLG für die Jahrgänge 2006, 2007 und 2009, fast alle Schätzle-Weine erzielten Gold oder Silber. Aus Sonne und Liebe wird Wein, so die Kurzform der Wappendevise. Einer Portion Können wird es wohl dennoch bedürfen. Info: http://www.schaetzle-weingut.de oder leopold@schaetzle-weingut.de oder Leopold Schnätzle, 79346 Endingen am Kaiserstuhl, Wilhelmshöfe 1.