„Die Suppe ist eine gesunde, leichte, nährende Speise, die aller Welt zusagt; sie erfreut den Magen und stimmt ihn zur Aufnahme und zur Verdauung.“ So kann man es in der „Physiologie des Geschmacks“ von Jean Anthelme Brillat-Savarin nachlesen. Das klassische Werk über die Kochkunst erschien erstmals 1826 in Paris.
Für viele gehört Suppe auch heute noch als Appetitanreger zu einem guten Essen. Andere sehen in ihr den schnellen Snack für zwischendurch oder eine kleine, leichte Mahlzeit, die schnell zubereitet werden kann. Dass wir gerne Suppe essen, ist unbestritten. Immerhin kommt jeder Deutsche im Jahresdurchschnitt auf etwa 100 Teller des früheren „Arme-Leute-Essens“.
Geändert haben sich jedoch unsere Verzehrsgewohnheiten. Heute bevorzugen wir gebundene Suppen, oftmals mit Sahne genussvoll verfeinert. Was dem einen gut schmeckt, bringt bei anderen Magen und Darm zum Rumoren. Schuld daran kann der Milchzucker sein, der in Milchprodukten enthalten ist. Wer diesen Milchzucker nicht verträgt, leidet an Laktoseintoleranz, eine der häufigsten Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten überhaupt. Dann können selbst kleine Mengen von Milch, Sahne, Crème fraîche, Butter und Käse, die wir gerne zum Verfeinern von Suppe verwenden, zu Blähungen, Magenkrämpfen und Durchfall führen. Abhilfe verspricht allein der Verzicht oder die Verwendung laktosefreier Lebensmittel, wie z. B. MinusL.
Es folgen Suppenrezepte: