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Drei Menüs zu Ostern

Hasen und bunte Eier sind die einkennigen Merkmale des Osterfestes.
Bild: Wirths PR

Der Frühling ist im Kommen und mit ihm auch das Osterfest. Wer das versteckte Osterei nicht findet, muss in diesen Tagen nicht leer ausgehen. Wir haben einige Rezepte zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Lieben an den Ostertagen überraschen können. Kombiniert mit einer Kräutersuppe und einem Frühlingssalat bekommt der Klassiker Forelle im Karfreitagsmenü ein neues Gewand. Auch für Geflügel- und Fleisch-Freunde haben wir ein Ostermenü zusammengestellt. Wer es an den Feiertagen lieber süß mag, kann sich als Osterbäcker versuchen.

Warum werden Ostereier bemalt?

Die »bunten Runden« sind aus der österlichen Dekoration nicht mehr wegzu-denken. Doch woher kommt dieser Brauch? Die Antwort findet man in der christlichen Religion. In der Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Oster-samstag durften Eier, genau wie viele andere tierische Produkte, nicht verzehrt werden. Damit die Eier in den 40 Tagen des Fastens nicht verderben, wurden sie durch Abkochen haltbar gemacht. Um die Karwochen-Eier von den gewöhnlichen Eiern abzuheben, wurden sie bemalt und geweiht.

Darüber hinaus gelten Eier als Symbol der Fruchtbarkeit, des Lebens und der Wiedergeburt. Ein Ei ist rund, ohne Ecken und Kanten, ohne Anfang oder Ende. Es ist ein Sinnbild der Ewigkeit, in dessen Innerem Leben verborgen liegt. Auch im Grab Jesu lag Leben verborgen, das durch die Auferstehung neu erwachte. Das Ei ist somit ein Bote neuen Lebens. Wer seine Eier in christlicher Tradition färben möchte, bemalt sie mit roter Farbe. Denn Rot steht für das Blut Christi.

Der Brauch, bunte Eier als Dekoration zu verwenden, stammt aus der Ukraine. „Pysanky“ nennt man diese kunstvoll verzierten Eier, die einem Volksglauben nach für das Schicksal der Menschen von Bedeutung sind. Kommen die Ukrainer ihrer Pysanky-Tradition nicht mehr nach, soll der Legende nach eine bis dahin an Ketten gefesselte Bestie über die Menschheit herfallen. Wer an Ostern fleißig Eier bemalt, tut also nicht nur sich, sondern allen Menschen etwas Gutes.

 



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