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Rezept: Martinsgans

Exklusiv aus der koestlichkeiten.de-Redaktion:

Gänsebraten zu Martini oder Weihnachten.


Rezept für 8 Personen
Zutaten:
1 Gans, etwa 4 kg, küchenfertig
250 g entsteinte Backpflaumen
100 ml Cognac oder Calvados
Salz, Pfeffer
500 g säuerliche Äpfel
½ Bund Thymian
3 Scheiben Schwarzbrot, zerkrümelt
Etwas süße Sahen, um die Sauce damit abzubinden.


Zubereitung:
Die Backpflaumen wenigstens eine Stunde in Cognac oder Calvados einweichen. Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Gans waschen und trockentupfen. Außen und innen mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden oder hacken und dann mit Backpflaumen, dem zerkrümelten Schwarzbrot und Thymian mischen. Diese Mischung in die Gans füllen. Die Öffnung der Gans mit Küchengarn zunähen oder mit Rouladennadeln zustecken. Die Gans nun auf das Bratgitter legen, darunter die Fettpfanne mit ¼ l Wasser stellen. Die Gans nun so eine halbe Stunde garen und dann die Gans zwischen Schenkeln und Körper mit einer dicken Nadel einstechen, damit sie entfetten kann. Nun die Backofenhitze auf 190°-200°C reduzieren und die Gans etwa 3 Stunden braten. Während dieser Zeit die Gans immer wieder mit etwas Wasser begießen. Nun den Bratenfond entfetten. Das geht am besten, indem man den Fond in ein hohes, schmales Gefäß gibt und die Fettschicht, die sich an der Oberfläche bildet, vorsichtig mit einem flachen Löffel abschöpft. Nun die Sauce noch einmal aufkochen, evtl. etwas reduzieren und mit Sahne abbinden.


Dazu passen Rotkohl und Knödel jeder Art.


Rotkohl
Rezept für 8 Personen
Zutaten
1 dicker Rotkohl
60 g Butter
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
4 Lorbeerblätter
6 Nelken
150 ml Weißweinessig
40 g brauner Zucker
Johannisbeergelee nach Geschmack
Zubereitung:
Bevor Sie anfangen, den Rotkohl zu bearbeiten, sollten Sie sich Gummihandschuhe anziehen. Rotkohl färbt die Hände ziemlich unschön.
Vom Kohlkopf die äußeren Blätter entfernen und den Kohl zum Strunk hin durchschneiden und die beiden Hälften noch einmal teilen. Jetzt die jeweiligen Viertel des Mittelstrunks herausschneiden und den Kohl in dünne Streifen schneiden. Diese nun in einem Sieb unter fließendem Wasser abwaschen und gut abtropfen lassen. Nun einen großen Topf mit schwerem Boden auf den Herd stellen, die Butter darin zerlassen, sie soll ziemlich heiß sein und den Rotkohl hineingeben. 2 TL Salz, Pfeffer nicht zu wenig, Lorbeerblätter und Nelken zugeben. Alles zusammen etwa 10 Minuten köcheln lassen und dabei gelegentlich umrühren und evtl. etwas Wasser zugeben, damit nichts anbrennt. Jetzt den Essig zugeben, dadurch wird der Rotkohl so, wie sein Name sagt, nämlich richtig toll rot. Solange rühren bis der Essig völlig verdampft ist und erst dann den Zucker zugeben. Der Zucker schmilzt und karamellisiert. Darum fleißig weiterrühren, damit nichts anbrennt. Nach spätestens 7 Minuten ist der Rotkohl noch bissfest und er liebt etwas Johannisbeergelee. Dadurch bildet er keine „Pfütze auf dem Teller. Schmeckt köstlich. Wer Äpfel im Rotkohl haben möchte, gibt noch 3 kleingeschnittene Äpfel hinzu.

Infos und Gänse:

 

http://www.svdeutschergaensezuechter.npage.de

http://www.bauerngans.de

 


Semmelknödel
Rezept für 8 Personen
100 g Speck, durchwachsen
3-4 Zwiebeln, glasig gedünstet
10 alte Brötchen, in kleine Würfel geschnitten
400 ml heiße Milch
8 Eier
Salz, Pfeffer, Petersilie oder Majoran
Zubereitung
Den Speck in einer Pfanne knusprig ausbraten und aus der Pfanne nehmen. Die Zwiebeln im restlichen Fett glasig dünsten und die gewürfelten Brötchen zugeben und rösten bis sie goldig sind. Die Milch darübergießen und die Brötchen mindestens 10 Minuten ausquellen lassen. Wenn die Brötchen ausgekühlt sind, die Eier untermischen und mit Salz, Pfeffer, Petersilie oder Majoran würzen. (Der Teig wird besonders locker, wenn man die Eier trennt und zuerst nur die Eigelbe untermischt und dann die zu Schnee geschlagenen Eiweiße vorsichtig unterhebt. Das braucht aber etwas Übung, weil die Knödel sonst schnell zu luftig werden und im Wasser auseinander fallen.) Nun aus der Masse mit den Händen gleich große Knödel formen. In einem Topf mit reichlich siedendem Wasser die Knödel gar ziehen lassen. Das dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Diese Knödel halten jedem Vergleich mit halbfertigen Produkten stand. Sollt ein Rest übrigbleiben, so schmecken diese Knödel am nächsten Tag in etwas Butter aufgebraten noch einmal ganz besonders köstlich. Guten Appetit.



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