Pizza: Armeleutespeise aus Neapel | 
|  Die Variationen sind nicht aufzuhalten: Die Pizza Hawaii ist ein Beispiel. Bild: Zottarella / Wirths PR
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Inzwischen in der ganzen Welt beliebt
Die Pizza gilt bei uns als das typisch italienische Gericht schlechthin. In Wirklichkeit ist diese Teigspezialität eine rein napolitanische "Erfindung". In den Elendsvierteln der Stadt Neapel sicherte der belegte Brotfladen den Armen das Überleben. Denn seine Zutaten waren nahrhaft, gesund und für jeden erschwinglich: ein Brotfladen aus Mehl und Wasser, belegt mit Tomaten, Sardellen, beträufelt mit Olivenöl, bestreut mit Oregano und Mozzarella, ein ursprünglich aus Büffelmilch hergestellter, regionaler Käse.
Mittlerweile ist die "Pizza Napoletana" in der ganzen Welt bekannt, dafür sorgten italienische Auswanderer und Gastarbeiter. Und dank des Einfallsreichtums gewiefter Pizzabäcker ist es auch nicht bei diesem einen Pizzarezept geblieben. Ein weiterer Klassiker wurde bereits 1889 ebenfalls in Neapel entwickelt. Zu Ehren von Margherita, der ersten Königin Italiens, wurde die gleichnamige "Pizza Margherita" kreiert. Dabei symbolisieren die Zutaten Basilikum, Mozzarella und Tomate die italienischen Nationalfarben.  | 
|  Ein Klassiker aus Italien, die Pizza Margherita. Bild: Zottarella / Wirths PR
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Und hier zwei der beliebtesten Rezepte:
Pizza Margherita (für 4 Personen)
für den Pizzateig: 300 g Mehl 20 g Hefe 1/8 l lauwarmes Wasser 1/2 TL Salz 2 EL weiche Butter 2 EL getrocknete italienische Kräuter
für den Belag: 5 Fleischtomaten oder große Tomaten 5-6 Zweige frisches Basilikum 1 Zottarella Rolle Classic (250 g) 1 EL Olivenöl weißer Pfeffer aus der Mühle Salz 1 TL Zucker
Das Mehl in eine Schüssel sieben und eine Vertiefung anbringen. Die Hefe hineinbröckeln und mit dem Wasser verrühren. Mit etwas Mehl bedecken und 10-15 Minuten gehen lassen. Dann das Salz, 1 EL Butter und die italienischen Kräuter zugeben und einen glatten, aber nicht zu festen Hefeteig schlagen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kräftig durchkneten. Zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen und anschließend in der Größe des Backblechs (30 x 40 cm) ausrollen. Das Backblech mit etwas Butter einfetten und mit dem Teig belegen. Den Backofen auf 200° C vorheizen. Die Tomaten waschen, die Stielansätze entfernen. Basilikum abbrausen, gut abtropfen lassen und in Streifen schneiden. Die Zottarella-Rolle abtropfen lassen. 2 Tomaten zerkleinern, mit Olivenöl, Pfeffer, 1 Prise Salz, Zucker und der Hälfte des Basilikums grob pürieren und die Masse auf dem Pizzateig verteilen. Die restlichen Tomaten und die Zottarella-Rolle in Scheiben schneiden und die Pizza damit belegen. Die Pizza auf der mittleren Einschubleiste in etwa 15-20 Minuten schön braun backen. Vor dem Servieren mit in Streifen geschnittenem Basilikum bestreuen.
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|  Leckere Möglichkeit: Die Gemüsepizza mit Salami und Allgäutalern. Bild: Zott Allgäutaler / Wirths PR
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Variation mit Allgäutaler, die
Gemüsepizza mit Allgäutaler und Salami (für 4 Personen)
300 g Mehl 1/2 Würfel frische Hefe (21 g) 1/8 l lauwarmes Wasser 1/2 TL Salz 2 EL Brändle vita-Rapsöl 1 Packung Zott Allgäutaler (200 g) 100 g geschälte Tomaten frischer Oregano 50 g Zwiebelringe 400 g Tomaten in Scheiben 150 g Zucchini in Scheiben 1 gelbe Paprika in Streifen 60 g Salami in dünnen Streifen
Das Mehl in eine Schüssel sieben. Die Hefe in lauwarmem Wasser auflösen, mit dem Salz und dem Rapsöl zum Mehl geben und alles zu einem glatten Hefeteig verkneten. Mit dem Mehl bestäuben und mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche erneut durchkneten und zu einem Oval (ca. 0,7 cm dick) ausrollen. Den Rand ca. 1 cm nach innen umklappen und die Pizza umgedreht auf ein bemehltes Blech legen (so entsteht ein dickerer Rand). Nochmals 10 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 200° C vorheizen und den Allgäutaler reiben. Die Pizzatomaten auf dem Teig verstreichen, mit gehacktem Oregano bestreuen und mit Zwiebeln, Tomaten, Zucchini, Paprika und Salami belegen. Den geriebenen Allgäutaler Käse darüber streuen. Bei 200° C ca. 15-20 Minuten backen, bis der Käse gut verlaufen und gebräunt ist. Mit frischem Oregano garnieren.
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