Das Klima spielt ebenfalls eine Rolle bei der Pistazienproduktion. Pistazienbäume benötigen ungefähr 1.000 Stunden bei kühlen Temperaturen um 7°C oder niedriger, um die Samenruhe zu verursachen, die für eine gute Produktion notwendig ist. Ein milder Winter oder starke Regenfälle während der
Bestäubung können den Ertrag reduzieren.
In den USA wird der Großteil der Pistazien im September geerntet. Zur
Erntezeit werden die Pistazien mit mechanischen "Baumrüttlern" auf eine
Auffangvorrichtung geschüttelt, damit sie niemals auf den Boden fallen. Von
dort werden die Nüsse in Container umgeladen und schnell zur Verarbeitungsanlage transportiert. Pistazien müssen sofort enthäutet und getrocknet werden, um ihre delikate Qualität zu erhalten und ein Verfärben der Schalen zu vermeiden.
Cholesterinsenker
In den USA werden die meisten Pistazien als Snack verzehrt und in Schalen
verkauft. Von 1988 bis 2002 ist der Pistazien-Konsum von jährlich um acht auf
18 % gestiegen. Der gestiegene Verbrauch resultiert aus der Produktion und
dem gesundheitlichen Nutzen. Pistazien beinhalten reichhaltig Kalzium,
Vitamin B6, Thiamin, Phosphor, Eisen, Magnesium, Kupfer und Ballaststoff.
Studien belegen, dass der Cholesterinspiegel eines Erwachsenen durch 60 g
Pistazien pro Tag signifikant gesenkt werden kann.*
Pistazien bieten energiegeladene Nährstoffe, Vorteile für die Herzgesundheit,
einen guten Geschmack und Spaß beim Öffnen. Es ist kein Wunder,
dass sie auch als “lachende Nuss” bezeichnet werden.