Spinat – wichtiger Eisenlieferant
Ja, aber nicht nur dieser. Feldsalat und Karotten können mit zwei Milligramm
pro 100 Gramm locker mithalten! Auch Himbeeren und Heidelbeeren gehören mit einem Gehalt von 1,9 Milligramm pro 100 Gramm zu den wichtigen Eisenlieferanten. Eisen wird vom Körper unterschiedlich gut aufgenommen, je nach Quelle. Unterstützt wird die Aufnahme durch den gleichzeitigen Verzehr von Kalzium oder Vitamin C. Der Mineralstoff befindet sich in Milchprodukten und die Eisenaufnahme kann damit durch Joghurt- Dressings oder Quarkspeisen unterstützt werden.
Karotten sind gut für die Augen
Jein. Karotten enthalten zwar eine große Menge der natürlichen Farbstoffe Carotinoide. Das bekannteste ist Beta-Carotin, eine Vorstufe von Retinol oder auch Vitamin A. Vitamin A spielt eine tragende Rolle bei der Fähigkeit des Auges, hell von dunkel zu unterscheiden. Mangel kann zu Nachtblindheit führen. Auch Lutein und Zeaxanthin gehören zu den Carotinoiden. Keinen
dieser Nährstoffe kann der Körper selber herstellen, daher ist eine Aufnahme über die Nahrung so wichtig. Neben Karotten enthalten Spinat und Grünkohl diese Substanzen, teilweise sogar mehr als Möhren. Lutein und Zeaxanthin bilden im Auge den Gelben Fleck (Macula lutea), die Stelle der Netzhaut mit der größten Sehzelldichte. Der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) kann laut Studien mit einer carotinoidreichen Ernährung vorgebeugt werden. Eine Verbesserung bestehender Fehlsichtigkeit liegt zwar nicht in den Möglichkeiten des orangenen Gemüses, eine positive Auswirkung auf das Sehvermögen kann ihm jedoch nicht abgesprochen werden.