| Reisrolle im Noriblatt (Kimbab) Kimbab wird für ein Picknick in Scheiben aufgeschnitten – aber auch mit einer Suppe und Sojasauce als eigenständiges Essen gereicht. Die Füllung kann variieren. Anstelle des eingelegten Rettichs kann man saure Gurken oder gehackten Poree verwenden, die Noriblätter können durch dicke Eierpfannkuchen ersetzt werden.
Zutaten 120 g Reis 200 g zartes Rindfleisch 1 Zwiebel 1 gelber, eingelegter Rettich 2 Möhren 100 g Blattspinat 3 Eier 6 Noriblätter (Algen) 3 EL Sojasauce 1 El Sesamöl 1 EL frische Kräuter 1 TL Wasabipaste Pfeffer, Salz
Zubereitung Den Reis garen. Zwischenzeitlich das Rindfleisch in dünne Streifen schneiden, mit Sojasauce, Sesamöl und fein gehackter Zwiebel in einer vorgeheizten Pfanne braten, mit Pfeffer und Salz würzen und abkühlen lassen. Die Möhren waschen, putzen und gar kochen. Die erkalteten Möhren und den Rettich in dünne Stäbchen von ca. 15 cm Länge schneiden. Den Blattspinat blanchieren und abtropfen lassen. Eigelb und Eiweiß getrennt mit einer Prise Salz verquirlen. In das Eigelb die gehackten Kräuter einrühren. Aus der Eimasse dünne Omelettes backen, auskühlen lassen und in fingerdicke Streifen schneiden. Ein Noriblatt auf einer Bambusmatte (oder auf Pergamentpapier) ausbreiten. 2 EL Reis in die Mitte der Alge über die ganze Länge quer verteilen und mit einem Hauch von Wasabipaste bestreichen. Möhren-, Rettich-, Spinat-, Eier-, und Fleischstreifen auf dem Reis arrangieren. Die Bambusrolle fest – wie eine Biskuitrolle – aufrollen, so dass eine Reisrolle entsteht, wobei sich die farbigen Zutaten in der Mitte befinden. Das Ende des Noriblattes mit Sesamöl verkleben und die Rolle einpinseln. Ebenso mit den restlichen Zutaten verfahren. Mit einem scharfen Messer die Rollen in ca. 1-2 cm dicke Scheiben schneiden und pyramidenförmig auf einem Teller anrichten. Dazu passen alle Varianten der Sojasauce.
Für 2 Personen (etwa 6 Reisrollen) Zubereitungszeit: 45 Minuten
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