Geschmacksknospen tanzen Walzer
Das Hotel ,,Acht Linden" besitzt eine Unternehmensphilosophie, die für die Geschäftsführung und jeden Mitarbeiter bindend ist. Für Hotelbetriebe äußerst selten. Bei den ,,Acht Linden" findet man darin folgenden Punkt:
,,Erstklassige und hochwertige Nahrungsmittel einsetzen und wann immer möglich frische Produkte aus der Region nach alter Tradition veredeln und zu leistungsgerechten Preisen verkaufen."
Und die Heide besitzt einige interessante Eigengewächse, die in der Küche zu den köstlichsten Speisen zu veredeln sind. Als da wären die Heidschnucken, jene Abkömmlinge korsischer Wildschafe, deren Fleisch weder nach Schaf noch nach Wild schmeckt, sondern ganz eigene Nuancen aufzuweisen hat.
Dann ist da der Buchweizen zu nennen, den der Verein Naturpark auf einigen Versuchsfeldern bei Wilsede anbaut, der sowohl zu herzhaften Gerichten, als auch zu den herrlichsten Torten verarbeitet werden kann. Buchweizenhonig aus der Heide hat einen sehr eigenwilligen Duft und Geschmack, wer ihn so nicht essen mag, sollte ihn für die Küche nicht verschmähen.
Walter Wilhelm Kruse bereitet den Heidschnuckenbraten in Wacholderrahm zu. Passend dazu gibt es Rotkohl, Apfelmus mit Kronsbeeren und Heidekartoffeln. Ich versichere, da geht ein Fest auf der Zunge ab, die Geschmacksknospen tanzen Walzer.