Durch die alten Griechen kamen die Oliven, Wein, Ricotta und Honig auf die triangelförmige Insel, die Römer bauten Hartweizen an, die Araber brachten Reis, Zitronen, Orangen, Mandeln und die Cassata, aber auch die Vorliebe für süß-saure Speisen mit. Den Spaniern gelang die Etablierung von Tomaten, Paprika, Auberginen, Zwiebeln und Kapern. Das sind längst nicht alle „Inselbesucher“, aber allen ist eines gemein, nämlich, dass sie neue Gesetze, neue Gewohnheiten aber auch neue Lebensmittel und Verarbeitungsformen brachten. Aus diesen ganzen „Mitbringseln“ verschiedener Kulturen ist schlussendlich eine authentische sizilianischer Küche entstanden, die sich durch eben genau diese eigenständige Vermischung der multikulturellen Einflüsse in der Kochkunst auszeichnet. Siziliens Küche zählt zu den ältesten und vielseitigsten Regionalküchen Italiens.