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Slow Food-Kochbuch: Südtäler Graubündens

„I mazzafam“ bedeutet soviel wie Hungertöter und meint ein Gericht aus gebratenen Kartoffeln und Polenta. „I mazzafam“ ist auch der vielsagende Name eines Kochbuchs aus den vier italienisch sprachigen Südtälern Graubündens und bietet 75 überlieferte Originalrezepte aus dieser bodenständigen Gegend aus Mais- und Buchweizenmehl, Kartoffeln, Kastanien und Wildkräutern. Die Bergdörfler schufen mit viel Kreativität aus beschränkten Mitteln äußerst schmackhafte und durchaus abwechslungsreiche Gerichte. Vielen Urlaubern sind die verschiedenen Varianten von „Pizzoccheri“ oder „Pizocal“ sicherlich noch in genüsslicher Erinnerung. Fleisch und Wurst kamen nur sehr selten auf den Tisch, beliebt war der Braten einer jungen Ziege, Kaninchenkeule gebratenes Huhn kam aus dem eigenen Stall und im Herbst jagte man Reh oder Hirsch. Fische aus Flüssen oder Bergseen schmecken köstlich in Butter gebraten. Aus altbackenem Brot, Mais, Kürbis oder Kastanien entstanden Süßigkeiten, die in ihrer Einfachheit und Köstlichkeit überraschen. „I mazzafam“ ist ein Buch, das uns eine ungefähre Vorstellung davon gibt, wie sich unsere Vorfahren in ländlichen Gegenden ernährt haben, auch außerhalb der Schweiz.(ISBN 978-3-03800-515-5) Es kostet € 21,90 und ist 168 Seiten stark. Info: http://www.at-verlag-ch



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