
In Vorderasien, entlang des Mittelmeeres zwischen Syrien und Israel parallel zur Küste erstreckt sich der Libanon. Im mediterranen Klima des fruchtbaren Bekaatals gedeihen Gemüse, Obst, Oliven und Kräuter. Den Feinschmecker erfreuen die daraus reichhaltig und phantasievoll zubereiteten Vorspeisen.
Das ehemalige Reiseland war bis vor zwanzig Jahren vom Bürgerkrieg zerrissen, heute entstehen Bestrebungen, dieses Land der opulenten Aromen für den Tourismus neu zu erschließen.
Das Buch „Libanesisch kochen“ gibt einen Einblick in das heutige Land im Nahen Osten, das dabei ist, sich in Stabilität einzurichten. Die Mehrheit der Bevölkerung spricht arabisch, viele andere Kulturen hinterließen Spuren.
Die libanesische Küche wurde schon immer gerühmt, eine der originellsten im Vorderen Orient zu sein. Viele Gerichte haben ihre Wurzeln im Mittelalter und überall ist die Tradition der Gastfreundschaft fest verankert.
„Beti Betak“, mein Haus ist Dein Haus, ist in der Regel ernst gemeint. Es gilt als höflich, dem Gast die besten Fleischstücke anzubieten, die Augäpfel, Hoden oder Hirn sein können. Und es gilt als absolut unhöflich, diese abzulehnen.
Nun könnte man denken, genau dies sei ein Grund, die libanesische Gastfreundschaft zu meiden. Aber ein kleines Hintertürchen bleibt als Ausweg. Es ist nämlich durchaus üblich, einen kleinen Rest auf dem Teller zu lassen, um zu signalisieren, dass der Gastgeber seine Pflicht erfüllt und mehr als genug serviert hat.
Und meistens wird Kibbe, das Nationalgericht, serviert, kleine Bällchen in vielfältigen Abwandlungen, die im gesamten Nahen Osten so beliebt sind. Der Ursprung des libanesischen „Kibbe“ reicht wahrscheinlich auf Mesopotamien zurück. Sie sind eine Mischung aus Kräutern, Zwiebeln, Bulgur und meistens Hackfleisch vom Lamm.
Auch fleischlose Kibbe werden hergestellt, sogar welche mit Schweinefleisch. „Libanesisch kochen“ stellt viele kleine Vorspeisen, die Meze, vor. Bulgur, Sesamöl und Hühnchen werden köstlich zubereitet. Schawarma Daschasch, aromatisches Hühnchen auf geröstetem Pitabrot, schmeckt wunderbar.
Eine Auswahl von 80 Rezepten garantiert echten libanesischen Genuss. Und wer orientalisch kochen möchte, darf auf die süßen Köstlichkeiten auf gar keinen Fall verzichten. Geschichten, Lieder und Gedichte wurden den Nach- und Süßspeisen des Orients gewidmet.
Alle Gerichte entsprechen der besonders schmackhaften, gesunden und aromatischen Küche des Libanon.
Das Buch ist mit 160 Seiten im Hardcover beim Umschau-Buchverlag erschienen und kostet 19,90€. (ISBN 978-3-86528-719-9) Info: http://www.umschau-buchverlag.de

Orientalisch kochen mit Rezept
Zauber der orientalischen Küche. Die orientalische Küche gibt es nicht, es sei denn, man mischt die Regionalküchen des Orients. Auf dem Gebiet von Iran, Irak, Nordafrika, Pakistan, Afghanistan, der Türkei, der Arabischen Halbinsel und dem Nahen Osten geht die Kochkultur weit zurück in der Zeit. Generationen von kunstfertigen Köchen haben hier eine Küche geschaffen, die ihresgleichen sucht und der raffinierte Speisefolgen, uralte Gerichte und exotische Aromen und Gewürze gemeinsam sind. Zu dem Gebiet des so genannten „Fruchtbaren Halbmondes“ öffnet das Kochbuch „Zauber der orientalischen Küche“ eine Tür, die in ein Universum von Köstlichkeiten führt, in eine sinnliche Welt des Genusses. „Zauber der orientalischen Küche“ bietet verführerische Rezeptideen, die an die Geschichten der Scheherezade erinnern, die sie dem Sultan tausendundeine Nacht lang erzählte, um ihn von Untaten abzulenken. Dieses Kochbuch ist eine Liebeserklärung an das Reich der Düfte, Aromen und Gewürze. Zimt, Kardamom, Kreuzkümmel, Koriander, Vanille, Rosenwasser, Safran, Nüsse und Rosinen loten die Harmonie zwischen würzig-scharf und pikant-süß verführerisch aus. Die schillernde facettenreiche Welt des Mittleren Ostens offenbart sich in 130 Rezepten von gefüllten Aprikosenbällchen über gebratene Garnelen mit Safranreis bis hin zu Lammragout in Filoteig. Der Autor wird mit einem arabischen Sprichwort zitiert, das von Hochachtung vor Speisen und Kochkunst zeugt: „Willst Du eine Aubergine frittieren, dann gehe es sanft an. Bitte sie erst um Erlaubnis und dann danke Gott“: Guten Appetit zu allem, was gut und köstlich ist. „Zauber der orientalischen Küche“ (ISBN 978-3-99011-019-5) ist erschienen bei Edition Styria, hat 208 Seiten und kostet 29,95€. Info: http://www.ichlese.de Rezept: Persisches Kräuteromelett „Kookoo-ye-sabzi“ Kookoos sind sehr dicke, schwere Omeletts oder Eierkuchen, die es im Iran in unzähligen Varianten gibt. „Kookoo-ye-sabzi“ ist der berühmteste von allen. Das Gericht wird traditionell am Neujahrstag – Norouz – serviert. Die Fülle frischer Kräuter symbolisiert Glück und Erfolg im neuen Jahr. Sie können alle möglichen Kräuter verwenden und immer wieder neue Varianten ausprobieren, zum Beispiel mit Kerbel, Estragon, und vielen anderen in unserem Rezept angeführten Kräutern. Zutaten: 40g Butter 2 Salatblätter, fein gehackt 6 Frühlingszwiebeln, fein gehackt 2 Lauchstangen, sorgfältig gewaschen, geputzt und fein gehackt 6 EL Petersilie, fein gehackt 3 EL Koriandergrün, fein gehackt 6 Eier 3 EL frische Spinatblätter, fein gehackt ½ TL Kurkuma ¼ TL Zimt ½ TL Dillspitzen 1 TL Salz ¼ TL schwarzer Pfeffer 3 EL Walnüsse, gehackt 2 EL Rosinen oder Sultaninen Die Hälfte der Butter in einer großen Pfanne zerlassen. Salat, Frühlingszwiebeln, Lauch, Petersilie, Koriander und Spinat unter häufigem Rühren 5 Minuten anbraten. Inzwischen die Eier in eine Schüssel geben und alle Zutaten, bis auf die Butter, gut unterrühren. Mit der restlichen Butter Boden und Ränder einer feuerfesten Form ausstreichen. Die Eiermischung hineingießen und mit dem Pfannengemüse vermischen. Auf mittlerer Schiene im Backofen bei 180°C (Gas Stufe 4) etwa 45 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Aus der Form nehmen und heiß oder kalt in Stücke geschnitten servieren.

Saucen, Chutney, Pesto und Co mit Rezept
Viele Speisen werden erst durch die entsprechende Sauce zum Gaumenkitzel. Saucen runden den Geschmack eines Gerichts ab, harmonisieren verschiedene Zutaten oder schaffen den gewünschten Kontrast. 250 Saucen – von Klassikern wie Béchamel und Sauce hollandaise bis hin zu Salsa oder Ajvar – werden in diesem Kochbuch vorgestellt. Eine gelungene Sauce zuzubereiten ist nach dem großen Feinschmecker Brillat-Savarin so ziemlich das Schwierigste, was es auf dem Gebiet der Kochkunst geben soll. Und damit all die feinen I-Tüpfelchen, ob klein, warm, kalt, samtig oder eigenständig, auch wirklich gut gelingen, wird grundlegend Informatives preisgegeben, aber auch Raum für eigene Kreationen gelassen. Nicht grammgenau muss nachgekocht werden, jeder kann für sich selbst herausfinden, was womit harmoniert. Klar formuliert sind die Rezepte, das Ergebnis überzeugt bereits beim ersten Versuch. Ob Riesling-, Honig- oder Hagebuttensauce, ob Kerbel Dip, Gorgonzola Dressing oder Vinaigrette, probieren Sie es aus und verwöhnen Sie sich selbst und Ihre Lieben mit neuen Saucen-Ideen. Ohne selbst geschlagene Mayonnaise oder Remoulade möchten Sie sich ihren Salat demnächst bestimmt nicht mehr vorstellen. „Saucen, Chutney, Pesto & Co“ (ISBN 978-3-7020-1284-7) ist im Leopold Stocker Verlag erschienen und kostet 16,90€. Info: http://www.stocker-verlag.com
Rezept: Honigsauce, scharf Zutaten für 250 ml 3 EL Honig 3 EL Apfelessig 1 EL Petersilie 2 Knoblauchzehen ½ TL Currypulver 200 ml Ketchup 1 EL Schnittlauchröllchen 1 EL Dill 1 kleine Pfefferonischote Honig mit Ketchup, Apfelessig, Schnittlauchröllchen, fein geschnittenen Kräutern, fein gehacktem Knoblauch sowie ganz fein geschnittenen Pfefferonischoten und dem Currypulver gut verrühren. Fertig. Passt gut zu gebratenen Gambas.
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