Die Saat für ein ganzes Pommes-Imperium legten seine Söhne Harrison
und Wallace McCain. Nach vielen Jahren im Familienbetrieb gründeten die
Brüder 1957 in Florenceville ein eigenes Unternehmen, die McCain Food
Limited, um in das Tiefkühl-Geschäft einzusteigen. Im folgenden Jahr wurde in einem kleinen Betrieb die Produktion von Pommes frites aufgenommen; 30 Mitarbeiter stellten damals pro Stunde rund 700 Kilo Tiefkühlware her. Der Umsatz im ersten Jahr betrug exakt 152.678 kanadische Dollar (weniger als 100.000 Euro).
Heißes Geschäft durch Tiefkühl-Boom
Glückliche Umstände haben noch keinem Unternehmen geschadet, schon
gar nicht dann, wenn sie pünktlich kommen. Im Fall von McCain war es der
einsetzende Boom für Tiefgekühltes; da die Bevölkerung immer eifrige zugriff, waren die bescheidenen Anfänge in Florenceville rasch Geschichte.
Die zunehmende Vorliebe für die kalte Ware heizte die Geschäftsentwicklung kräftig an, und wieder ließ man die nationalen Grenzen weitsichtig hinter sich: Seit den 60er-Jahren waren die tiefgekühlten Kartoffelprodukte von McCain auch außerhalb Kanadas zu haben.