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So hat alles angefangen: McCain im Jhre 1909.

Kartoffelkönig aus Kanada

McCain ist weltweit führend bei Pommes frites

Der Kartoffelkönig kommt aus Kanada McCain ist weltweit führend bei Pommes frites Eschborn, im August 2010. (ugw) Die Belgier haben sie erfunden, aber nicht Brüssel gilt als Welthauptstadt der Pommes frites, sondern Florenceville im Osten Kanadas.
Warum? Von dieser Kleinstadt in der Provinz New Brunswick aus haben die frittierten Kartoffelstäbchen die ganze Welt erobert. Hier in der „French Fry Capital of the World“ stößt man auf 1.500 Einwohner, ein bemerkenswertes
Kartoffelmuseum – und ein Familienunternehmen namens McCain. Dieses ist nicht weniger bemerkenswert, denn der globale Siegeszug der Pommes frites ist eng mit seinem Namen verknüpft. Seine Kartoffelprodukte finden sich heute in Tausenden von Restaurants und Supermarkt-Tiefkühlregalen in über 130 Ländern auf sechs Kontinenten. Weltweit führend bei tiefgekühlten Pommes frites – der Kartoffelkönig derNeuzeit ist in Kanada zuhause.
Mit dem Saatkartoffel-Export fing alles an Der Erdapfel spielt in New Brunswick traditionell eine besondere Rolle. Bei Andrew McCain aus Florenceville war
es nicht anders. Als der Verkauf seiner Qualitätsware im regionalen Umfeld an Grenzen stieß, bewies er Weitsicht und begann 1909 mit der Produktion von Saatkartoffeln für den Export. McCain legte damit den Grundstein für ein Traditionsunternehmen, das sich bis zum heutigen Tag in Familienbesitz befindet.

Der Weg der Kartoffel zur Pmmes frites.

Die Saat für ein ganzes Pommes-Imperium legten seine Söhne Harrison
und Wallace McCain. Nach vielen Jahren im Familienbetrieb gründeten die
Brüder 1957 in Florenceville ein eigenes Unternehmen, die McCain Food
Limited, um in das Tiefkühl-Geschäft einzusteigen. Im folgenden Jahr wurde in einem kleinen Betrieb die Produktion von Pommes frites aufgenommen; 30 Mitarbeiter stellten damals pro Stunde rund 700 Kilo Tiefkühlware her. Der Umsatz im ersten Jahr betrug exakt 152.678 kanadische Dollar (weniger als 100.000 Euro).


Heißes Geschäft durch Tiefkühl-Boom

Glückliche Umstände haben noch keinem Unternehmen geschadet, schon
gar nicht dann, wenn sie pünktlich kommen. Im Fall von McCain war es der
einsetzende Boom für Tiefgekühltes; da die Bevölkerung immer eifrige zugriff, waren die bescheidenen Anfänge in Florenceville rasch Geschichte.
Die zunehmende Vorliebe für die kalte Ware heizte die Geschäftsentwicklung kräftig an, und wieder ließ man die nationalen Grenzen weitsichtig hinter sich: Seit den 60er-Jahren waren die tiefgekühlten Kartoffelprodukte von McCain auch außerhalb Kanadas zu haben.

Die Kartoffel kann auch als Blume herhalten. Das aber ist nicht McCains Geschäft.

Großbritannien, später dann Australien und die USA – weltweit wurden
neue Standorte gegründet. Neben eigenen Produktionsausweitungen wuchs das Geschäft auch durch strategische Zukäufe in Europa und den USA. Und längst trägt McCain auch der rasanten Entwicklung in Mittel- und Südamerika sowie in China und Indien Rechnung: Die Eröffnung eigener Standorte unterstützt das Wachstum in diesen Märkten der Zukunft.


Vor 30 Jahren: Deutschland-Premiere der Backofen-Pommes In Deutschland begannen die McCain Aktivitäten im Jahre 1973. Zunächst machte sich das Unternehmen mit hochwertigen Tiefkühl-Kartoffelprodukten einen Namen im Großverbraucher- und Gastronomie-Bereich.
1979 hielten dann die ersten tiefgekühlten Pommes frites für den Backofen
Einzug in den Haushalten der Bundesbürger: Die Einführung der McCain „1•2•3 Frites Original“ markiert den Beginn eines Triumphzugs.
Das Erfolgsprodukt der Anfangsjahre erhielt bald ebenso attraktive
Geschwister: „1•2•3 Golden Longs“ im extra knusprigen Feinschnitt und „1•2•3 Chef Frites“ im edlen Wellenschnitt gehören bis heute zu den meistverkauften Erzeugnissen des Unternehmens. In den 80er- und 90er-Jahren wurde das deutsche McCain Sortiment kontinuierlich weiterentwickelt und umfasst seither eine Vielzahl von tiefgekühltenKartoffelprodukten für jede Gelegenheit: Kroketten, Rösti oder die sympathischen 1•2•3 Smiles – mit jeder neuen Variante untermauerte McCain seine führende Position im Markt für Tiefkühl-Kartoffelprodukte.

Die Frucht in tiefgekühle aber heißgeliebte Kartoffelstäbchen verwandelt brachte McCain um die Welt.

Familienunternehmen und globaler Marktführer


McCain ist heute der globale Markt- und Innovationsführer bei Tiefkühl -Kartoffelprodukten. Ein im Jahr 2000 in Florenceville gegründetes, eigenes
Technologiezentrum trägt dazu bei, diese Position weiter auszubauen;
man befasst sich hier mit der Erforschung optimaler Kartoffelzucht- und
Anbauverfahren und setzt dabei neue Maßstäbe für die Forschung und
Entwicklung in diesem Bereich.
Darüber freuen sich auch die mehr als 20.000 Mitarbeiter in 130 Ländern,
die den Jahresumsatz heute auf über 4,5 Mrd. Euro treiben. Oder, in Zahlen, die man auf der Zunge zergehen lassen kann: Als weltweit größter Hersteller von Pommes Frites und weiteren Kartoffelspezialitäten stellt McCain aktuell in 55 Produktionsstätten jede dritte weltweit verzehrte Fritte her – das entspricht über 100 Millionen Portionen pro Tag



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