Geschichte im Glas
Der zweite Weinberg des Weingutes Franzen, der Frauenberg, liegt an einem der kulturgeschichtlich interessantesten Plätze des Moseltales. Kelten hinterließen hier Spuren, Römer errichteten eine Befestigungsanlage und vom einstigen Kloster zeugt die idyllisch ruinöse Kirche. Neben bedeutenden Reliquien besaß das Kloster selbstverständlich einen Weinberg, den Frauenberg.
Nun ist davon auszugehen, dass schon zu römischer Zeit hier Weinanbau betrieben wurde, auch das ,,Mosella-Gedicht" des Poeten Ausonius legt diese Vermutung nahe und ein Weinberg ,,Bremm-Stubben" findet 1137 urkundliche Erwähnung.
Ziemlich sicher ist der Frauenberg gemeint, eine der besten Mosellagen am Süd-Südwesthang, das heißt optimale Sonneneinstrahlung. Und wie die Örtlichkeiten, heißen auch die Weine vom Gut Franzen ,,Calidus Mons", ,,Neefer Frauenberg", ,,Bremmer Calmont" oder einfach ,,Vom Quarzit Schiefer".