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Halloween in der Küche

Gruseln und schmausen mit Obst aus dem Garten.
Foto: Deutsches Obst

Geisterstunden und Gespenstersagen, hässliche Fratzen und dicke Spinnen… An Halloween wird tief in die Grusel-Trickkiste gegriffen! Sei es bei der Verkleidung, der Dekoration oder dem Buffet – es gibt viele Möglichkeiten, die passende Stimmung für die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November herbeizuzaubern. Kalter Rückenschauer garantiert! Das einstige keltische Fest des Totengottes hat sich zu einem gesellschaftlichen Ereignis entwickelt, das in Form zahlreicher Halloween-Partys gefeiert wird. Kinder dürfen an diesem Abend von Tür zu Tür gehen und Süßigkeiten sammeln. Auf dem Buffet für Partygäste oder als kulinarische Überraschung für die Kleinen machen typische Herbstfrüchte wie Äpfel und Kürbisse eine gute Figur – natürlich in einer dem Ereignis angemessenen Form!


Herbstfrüchte für Halloween herrichten

Nicht nur typisch für den Herbst, sondern auch für Halloween sind Kürbisse. In Deutschland werden zahlreiche Sorten angebaut, die sich in Form und Farbe extrem unterscheiden. Für selbst gestaltete Kürbis-Fratzen eignen sich am besten die großen, rundlich-ovalen und orange leuchtenden Halloween-Kürbisse. Doch auch aus anderen saisonalen Produkten wie dem Apfel, die ebenfalls aus regionalem Anbau stammen, lassen sich gruselige Sachen zaubern. Zudem sind sie lecker und gesund und können Kindern statt Süßigkeiten angeboten werden. Bei der Zubereitung lassen Eltern und Schenkende ihrer Fantasie am besten freien Lauf! Besonders beliebt bei den Jüngsten sind eher süße Sorten mit einem niedrigen Säuregehalt wie Elstar, Braeburn, Jonagold und Pinova.

 

Apfel-Monster am Stil: Entweder selber Karamell herstellen oder Karamellbonbons einschmelzen, die gewaschenen und gut getrockneten Äpfel auf einen Holzspieß stecken, mit der Masse bestreichen und mit Fruchtgummis in Form von Vampiren, Würmern, weißen Mäusen und ähnlichem verzieren. Aus Weingummis oder Lakritzstückchen werden furchteinflößende Gesichter. Unter Aufsicht von Erwachsenen können Kinder den letzten Part, das Dekorieren der Karamelläpfel, sogar selber übernehmen.

Fliegenpilz-Äpfel: Halbierte rote kleine Äpfel vom Kerngehäuse befreien, auf einen Dominostein setzen und den „Hut“ mit kleinen Kreisen aus Marzipanrohmasse verzieren. Fertig ist der giftige Fliegenpilz!

„Apfelige“ Spinnennetze: Große Äpfel wie Red Prince® mit einem Apfelentkerner vom Kerngehäuse befreien. Dann in dünne Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun anlaufen. Mit einer Spritztüte mit geschmolzener dunkler Schokolade ein Spinnennetz aufzeichnen und über das Loch in der Mitte eine Plastikspinne setzen. Die essbaren Spinnennetze sorgen für gruseligen Genuss!

Apfel-Schrumpfköpfe: Äpfel halbieren, schälen und das Kerngehäuse entfernen. Jede Apfelhälfte ergibt einen Schrumpfkopf. Mit Hilfe eines Melonenausstechers und eines scharfen Küchenmessers Gesichter in die Apfelhälften schnitzen. Je unterschiedlicher diese ausfallen, desto besser! Zum Schluss die Äpfel in Zitronensaft tunken, damit sie nicht braun werden. Für Kinder gibt es die Schrumpfköpfe frisch auf die Hand oder in einer Apfelschorle, für die Erwachsenen in einem Glas heißem Apfelwein. Auch in einem großen gläsernen Bowlen-Gefäß haben die Gesichter einen tollen Effekt.

Zur Stärkung um Mitternacht freuen sich alle großen und kleinen Gespenster über eine Apfel-Kürbis-Suppe, die sich auch gut vorbereiten lässt und dann nur noch aufgewärmt werden braucht. Als schockende Einlage dient hier ebenfalls ein „Schrumpfkopf“ oder ein paar Würmer aus Weingummi. Für die Zubereitung der Suppe empfiehlt sich der frisch-säuerliche Boskoop oder eine andere fürs Kochen geeignete Sorte aus Deutschland wie zum Beispiel Braeburn, Cox Orange Gala oder Elstar.



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