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Halloren: Süße Musik


Original Halloren-Kugeln: immer schon gut, jetzt noch besser.
Bild: Halloren


Als ich mir die erste Kugel in den Mund schob, wurde ich nachdenklich. Ich dachte an meinen ersten Besuch in Halle a. d. Saale, der Stadt, deren Kirche Lionel Feininger malte und in deren Mauern Händl musiziert hatte. Es war kurz nach der Wende - wie ich zum ersten Mal eine Packung Halloren-Kugeln kaufte, damals noch einfache Fondant-Füllung mit Schokoladenüberzug. Sehr süß, aber lecker. Ein Nachbar von mir im Westen stammte aus Halle und schwärmte hin und wieder von ,,seinen" Kugeln.



,,Mignon", die Mozartkugel begründete vor mehr als 200 Jahren den Ruf der Halloren-Schokoladenfabrik.
Bild: Halloren


Feinste Schokolade in der koestlichkeiten.de-Küche

Als ich in diesen Tagen  in der koestlichkeiten.de-Küche wiederum eine Packung öffnete, die Kugeln sah und nicht widerstehen konnte und wollte, genoss ich in vollen Zügen. Und siehe dah: Sie waren nicht mehr nur süß, sondern verbreiteten ihren feinen Geschmack, ihr Aroma im gesamten Mundraum. Diese Mischung aus Sahne und Kakao, umhüllt von hauchdünner Schokolade zeigte mir, die Evolution der Halloren-Kugel war bis hierher gelungen.



Im Schokoladenmuseum von Halloren eröffnet sich den Besucher ein Erlebniswelt rund um den Kakao.
Bild: Halloren


Wie Engelflügel auf der Zunge

Noch einen zweiten Halloren-Klassiker bekamen wir in der koestlichkeiten.de-Küche auf den Tisch, der um die Wende vom 19. auf das 20. Jahrhundert den Ruf der ältesten deutschen Schokoladenfabrikation begründete: Die ,,Mignon", die Mozartkugel! Schokolade hat etwas mit Musik und Dichtung gemeinsam. Diese Mozartkugel ist die Lyrik unter den Süßwaren und die Mignon in ihrer heutigen Form bildet sozusagen den ,,Kringel", den der Dichter unter sein fertiges Gedicht setzt.

Das Pistarzienmarzipan verbindet sich mit der Schokolade auf der Zungen, als hätte mich ein Engelflügel berührt. Aber nur ganz kurz, dann schmilzt esdahin, so zart, wie eine Liebesweise von Mozart.



Ein Zimmer ganz aus Schokolade im Schoko-Museum von Halloren.
Bild: Halloren


Schokomuseum, ein Erlebniswelt rund um den Kakao

Seit 1804 werden in Halle hochwertige und köstliche Kakaoprodukte hergestellt, von denen wir das Vergnügen hatte, einige zur probieren, die wir allesamt empfehlen können, als sanfte, zärtliche Verführer im Alltag wie an Festtagen.

Selbst währendder DDR-Zeit verlor die Hallorenkugel ihren Ruf nicht, den sie in heutigen, schwierigen Zeiten immer mehr festigt. Wer Halle besucht, sollte das Halloren-Schokoladenmuseum mit einem Zimmer ganz aus Schokolade und Marzipan besuchen.

Und wir? Wir sind gespannt auf die Neuheiten aus dem Hause Halloren!

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