Auf die Marinaden, Saucen und Dips kommt es an
Unser Begriff „Grillen“ leitet sich vom lateinischen „craticulum“ für Flechtwerk oder kleiner Rost ab. Grillen kann man ganz ohne Kochgeschirr, es braucht nur einen Rost oder Spieß. Das Fleisch darf dafür nicht zu mager sein, Fisch eher von der fettreichen Sorte und Gemüse wird durch Marinieren oder vorgaren besonders köstlich. Partyfreunde machen aus dem „Grillen“ ein Barbecue, unter wahren Fans nur „BB“ genannt. Eine gleichnamige Sauce ist unabdingbar, es gibt vielfältige Möglichkeiten der Phantasie freien Lauf zu lassen und Passendes zu Schwein, Rind, Fisch oder Grünzeug herzustellen.
Die Barbecue-Sauce ist vorrangig dafür gedacht, die Lebensmittel auf dem Grill während des Garens damit zu bestreichen, damit der Geschmack von Sauce sich mit dem Grillgut verbindet. Zudem können die typischen Grillgewürze Senf, Thymian, Rosmarin. Salbei und Oregano die Aufnahme möglicher gesundheitsschädliche Stoffe, die durch die Verbindung zum Feuer ins Grillgut übergehen, weitgehend verhindern. Grillsaucen dienen weitgehend als Würze und sollen daher eher dickflüssig sein, damit sie schön haften. Der Klassiker unter den Grillsaucen ist wohl Tomatenketchup, aus dem Englischen kommt der Begriff Relish, eine säuerlich, pikant-scharfe Würze für Brot oder kaltes wie warmes Fleisch. Eher einer Marmelade gleicht das aus immer süßen Früchten vermischte Chutney. Interessante Geschmacksnoten kommen durch Kräuter, Zwiebeln, Honig oder aus der traditionell englischen Welt der Ingwer und lime juice, aus Indien Tandoori-Masala, auch Curry.