 - Blütenpracht und Aromen im Zeichen der lachenden Sonne aus dem österreichischem Waldviertel.
Bild: Sonnentor
Aromenzauberer aus dem Waldviertel
von Christa Polenz
Als Demonstration grenzenlosen Reichtums soll Anton Fugger im Jahre 1530 die Schuldscheine Karls V. vor dessen Augen in einem Feuer aus Zimtstangen verbrannt haben, denen der Sage nach direkte Herkunft ausdem Paradies nachgesagt wurde. Pfeffer wurde in Gold aufgewogen und der ,,Pfeffersack" war ein extrem reicher, aber wenig geschätzter Mensch. Kolumbus suchte der Gewürze wegen den Seeweg nach Indien, fand nur Amerika und der Gewürzhandel, speziell aus Übersee, war ein lohnendes Metier.
 - Die 24strahlige Sonne lädt die Menschen ein, das Kräuterparadies im Waldviertel zu besuchen.
Bild: Sonnentor
Gewürze, Kräuter und Tee im Zeichen der Sonne
Ein Gewürz-Pionier ganz anderer Art war der zur Sonnenwende geborene Sohn eines Waldviertelbauern, Johannes Gutmann. Ein alter Lieferwagen und die Idee, bäuerliche Spezialitäten wie Gewürze, Kräuter und Tee auss heimatlicher rauer Region zu sammeln und unter einem Symbol von Kraft, Freundlichkeit und Wärme den Menschen zu geben, waren das Kapital des Johannes Gutmann.
Er wählte das 24 strahlige Sonnentor, das symbolische Zeichen vieler Waldviertel Bauern, die den Schritt aus der Leibeigenschaft in die Freiheit schafften. Noch heute ziert es freundlich Hoftüren und Tore in der kargen Gegend.
 - Gewürze lassen Speisen wertiger schmecken.
Bild: Sonnentor
Wo der Pfeffer wächst, kein schlechter Ort
Die Kraft der Sonne und der Natur des Waldviertels wollte Gutmann den Städtern näher bringen. Genuss, Gesundheit und Lebensfreude, ein gutes Leben eben, das alles steckt in dem, was lange als Unkraut verpönt war: in den Kräutern!
Nun machen Gewürze das Leben durchaus schmackhafter, aber auch als Heil- und Arzneimittel oder als Konservierungsstoff beurfte man ihrer. Hildegard von Bingen, heute als Heilige und jüngst auch als Filmstar verehrt, legte ihre medizinischen und natürwissenschaftlichen Kenntnisse bereits im 11. Jahrhundert schriftlich nieder.
Heute sind Gewürze und Kräuter aus keiner Küche wegzudenken und Alltag sowie Entspannungsphasen begleiten Kräuter als Tee oder Aromen. Die teuersten Gewürze sind Safran, Vanille und Kardamom. Preiswerter dagegen, doch allseits bekannt seit 1887 ist die Universalwürze des Julius Maggi in fast unveränderter From und Substanz.
Nun wissen wir heute, dass dort, wo der Pfeffer wächst, gar kein so schlechter Ort zu erwarten ist, eher ein weit entfernter. Und Pfeffersorten gibt es dort, die gar kein Pfeffer sind, sondern Beeren von Sumachgewächsen oder Gelbholzbäumen oder gar gemahlene Blätter mit ungewöhnlichen Aromanuancen, z. B. das Laub der Dornesche. Ein würzig scharfer Geschmack ist allen Sorten gemein und allen Gewürzen gemein ist das starke Aroma, welches andere Speisen wertiger schmecken lässt.
 - Gewürzblütenmischungen von Sonnentor sorgen für einen Tanz auf der Zunge des Feinschmeckers.
Bild: Sonnentor
Gewürze helfen dem Feinschmecker auf die Sprünge
Gewürz zu sein, ist für jede Pflanze eine Prämierung. Möglichst frisch sollte man sie verwenden, doch auch Lagerfähigkeit ist ein plus. Alle Gewürze aufzuzählen, wäre vermessen, unmöglich, die Namen von einigen hundert Pflanzen zu nennen, schier endlos ist die Riesenauswahl.
Mühelos wird das Würzen mit Mischungen, die eigenem Einfallsreichtum keine Grenzen setzen, sondern dem Feinschmecker ein wenig auf die Sprünge helfen. Das Leben wird leichter, Geschmack und Duft und Spaß am Essen intensiver.
Die Sonnentorler glauben fest daran, dass in der Natur die besten Rezepte für ein schönes und langes Leben stecken und dafür arbeiten und davon leben sie. Biologische Landwirtschaft ist ihnen Herzenssache und Glaubenssatz gegen Überproduktion und Monokultur sowie für ein langfristiges Miteinander und gegenseitige Wertschätzung.
 - Mit der Natur wird auf den Sonnentor-Feldern gearbeitet, damit gute Kräuter geerntet werden können.
Bild: Sonnentor
. . . ein weites Feld aus Düften
Etwa 150 österreichische Bio-Bauern gehören zur Sonnentor-Familie, weltweit exportiert sie derzeit über 600 Produkte. Die lachende Sonne weist den Weg ins Land der Sinne. Auch präsentiert sich Sonnentor als Ausflugsziel für die ganze Familie. Ein touristisches Angebot wurde vom Waldviertel Bio-Pionier kontinuierlich weiter entwickelt und erlaubt Einblicke in die Sinnenwelt der Kräuter und Gewürze und den über 6000 Quadratmeter großen Erlebnisgarten. Eine Ruhe- und Erholungsoase, die Sie, in kleinen Tüten oder Dosen verpackt, zu sich nach Hause holen können, so der Ausflug nach Niederösterreich zu weit erscheint.
Von Anis bis Zwiebel reicht die Sonnentor-Palette und dazwischen liegt ein weites Feld aus Düften, Essenzen und Wirkungsweisen, das zu erkunden sich lohnt. Fremde Kulturen und Länder gilt es zu erschnuppern und zu erschmecken, ohne sich auf Reisen begeben zu müssen.
 - Exoten in eleganten Dosen.
Bild: Sonnentor
Die Schönheit des Sternanis
Im Burgenland gedeiht Bockshornklee hervorragend, kein Curry ist ohne ihn perfekt. Botanisch Trigonella foenumgraecum, was soviel heißt wie griechisches Heu, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und kommt bis nach China wild vor. Sein bitterer Geschmack passt gut zu jedwedem Gemüsegericht.
Sternanis mit seinen sternförmigen Früchten ist zweifellos das dekorativste Gewürz, das neben Schönheit noch Gebäck, Kompott, asiatische Suppen, Hühner, Enten oder Schweinefleischgerichte verfeinert.
Zimt betört durch Duft und Geschmack. Kuchen, Milchreis, Fruchtzubereitungen und sogar Kaffee lieben die erdige Holznote, aber auch ein Lamm- oder Eintopfgericht gewinnt durch Zimt.
Moussaka aus griechischer Küche wäre ohne Zimt schon fad, zudem gilt Zimt als Kraft- und Wärmespender, ist als Aphrodisiakum eine wichtige Zutat erotischer Speisen.
 - In die Erlebniswelt von Sonnentor eintauchen, entweder durch einen Besuch, oder durch Kräuter und Gewürze.
Bild: Sonnentor
Mysteriöse Hildegard-Würze
Als DAS Heilmittel gegen Hauterkrankungen und zur Blutreinigung galt Hildegard von Bingen der Quendel, Thymians wilder Bruder, aber auch zur Pizza und zu leichten Sommergerichten passt der wilde Thymiangeschmack hervorragend. Mit leicht bitterer Minzigkeit aromatisiert der Ysop Huhn, Gemüse oder gar Marillenkuchen. Die Äbtissin Hildegard empfahl ihn bei Leber- und Lungenleiden, den Arabern galt er als heilig.
Zaubersalz aus Pakistan verstärkt nicht nur den Geschmack, als Sole schluckweise getrunken gilt es als Wunderwaffe gegen Stress und Belastung. Bertram, die mysteriöse, scharfe Hildegard-Würze, verspricht starken Verstand. Doch, wer in aller Welt will Flöhe säen? Flohsamen jedenfalls im Nachfüllpack kosten pro 100 g 2,99 €. Danach dann ein Guite-Laune-Gewürz oder die Probier Mal Mischung. Alles über die Sonnenseite, das Leben und Genießen sowie Kräuter und Gewürze unter:
http://www.sonnentor.at.de
http://www.sonnentor.com
http://www.residenzverlag.com
Und ab kommende Woche jeden Tag ein Rezept von Sonnentor!
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