Unter Berücksichtigung aller Daten filterte Forsa aus der untersuchten Zielgruppe vier grundsätzliche Kochprofile heraus:
• Am weitesten verbreitet ist mit einem Anteil von 32 Prozent der Smart-Kocher. Profil: eher weiblich, jünger, in größeren Haushalten lebend, kocht leicht, nährstoffreich und fettarm. Das Kochen soll schnell gehen und nicht zuviel kosten.
• 28 Prozent entfallen auf den Bio-Kocher. Er ist eher älter, verdient gut und legt Wert auf hochwertige und gesunde Zutaten. Beim Kochen nimmt er sich Zeit und experimentiert gerne.
• Der Genuss-Kocher bringt es auf 22 Prozent. Eher männlich und verteilt auf alle Einkommens- und Haushaltstypen, kocht er vor allem am Wochenende. Er ist experimentierfreudig, hält Bio- und Gesundheitsaspekte aber für nachrangig.
• Die 18 Prozent Satt-Kocher sind auch in allen Einkommens- und Haushaltstypen anzutreffen. Kochen ist Mittel zum Zweck, muss schnell gehen und darf nicht viel kosten. Keine Experimente, dafür häufig Fertiggerichte und Tiefkühlkost.
Bei der Frage, welches Gerät in ihrer Küche noch fehle, belegt der Dampfgarer (10 Prozent) Platz eins, gefolgt mit deutlichem Abstand von Mikrowellengerät (5 Prozent), Kaffee-/Espressomaschine (4 Prozent) sowie Geschirrspüler (3 Prozent). Wichtigste Kriterien beim Kauf von Herden und Backöfen sind Qualität/Langlebigkeit, leichte Reinigung, einfache Bedienung und geringer Stromverbrauch. Beim Geschirrspüler sind es ebenfalls Qualitäts-, Bedienungs- und Verbrauchsaspekte, dicht gefolgt von niedrigem Geräuschpegel und Flexibilität bei der Beladung. Eine komplett neue Einbauküche wollen sich in den kommenden fünf Jahren 19 Prozent der Befragten „wahrscheinlich“ anschaffen oder haben dies sogar „konkret geplant“.
Nach den drei bekanntesten Marken bei den Kücheneinbaugeräten gefragt, setzten die Befragungsteilnehmer mit einem monatlichem Haushaltsnettoeinkommen über 4.500 Euro Miele auf Platz eins (von 63 Prozent genannt), gefolgt von Siemens (62 Prozent), Bosch (37 Prozent), AEG/Electrolux (30 Prozent), Bauknecht und Neff (17 bzw. 16 Prozent).