Auch Champignons, Zucchini oder Kürbis sind eine willkommene Abwechslung bei allen Raclette-Fans. In Scheiben oder Würfel schneiden und in kleinen Schälchen bereitstellen. Dass das bunte Gemüse auch ein hübscher Farbklecks ist, muss nicht extra erwähnt werden. Auch das Auge isst mit!
Das Raclettegerät darf für die Nachspeise übrigens auch einmal stehen bleiben. Einfach neue Pfännchen verteilen oder schnell abwaschen. Denn überbacken lassen sich auch dünne Apfel- und Birnenscheiben, zum Beispiel mit einer Sahne-Mascarpone-Creme. Diese vorab mit Eierlikör und Vanillezucker verfeinern. Oder es wird ein wenig Rotwein an die Birne gegossen und das Raclettepfännchen kurz erhitzt – fertig ist die Rotweinbirne. Am besten funktioniert es, wenn die dünnen Obstscheiben fächerartig in das Pfännchen gelegt werden.
Fondue ohne Müh‘
Fondue heißt meist Fleisch. Doch auch für Gemüseliebhaber gibt es vielfältige Möglichkeiten. So kann jedes Wintergemüse, das aktuell im Handel Hochsaison hat, in der Fleischbrühe mitgegart werden. Ein toller Nebeneffekt: Die verschiedenen Kohlsorten wie Blumenkohl und Brokkoli, aber auch Chicorée verleihen dem Fondue zusätzlich Geschmack. Auch Champignons machen hier eine gute Figur. Pastinaken, Möhren und Lauch bieten sich ebenfalls zum Aufspießen an, am besten in Ringe geschnitten.
Steht ein Käsefondue auf dem Tisch, heißt es auch hier: Flagge zeigen und mit Gemüse aus deutschem Anbau kombinieren. Das freut alle, denen ein reines Käsefondue sonst zu schwer im Magen liegt. Ein Maximum an Aromen und Vitaminen gibt es obendrein: In weniger als 24 Stunden landet das frisch geerntete Gemüse „made in Germany“ im Supermarkt um die Ecke. Besonders beliebt ist die Kombination mit Paprika. Das Fruchtgemüse harmoniert bestens mit dem Käsearoma.