Cäsar unterwarf die gallischen Völker, Augustus brachte Ruhe in das Chaos durch die Gründung der Provinz Gallia Belgica im Nordwesten. Die Römer brachten vor allem den Wein die eroberten Regionen, nach und nach nahmen die eroberten Völker auch die römischen Sitten, vor allem aber die Tischsitten an. Xavier Deru schreibt in seinem Buch ,,Die Römer an Maas und Mosel“, dass die Eroberer die Zahl der Nutzpflanzen in der Region verdoppelten. Was aus klimatischen Gründen nicht gedieh, wurde aus den südlichen Bereichen des Imperiums eingeführt, etwa Granatäpfel, Reis und Oliven. Was sich anbauen ließ, blieb dauerhaft bis heute, etwa die Kirsche und die Walnuß.
Der Weinanbau vor allem an den sonnenexponierten Hängen der Flusstäler verdanken wir den Römern. Zwar tranken schon die Gallier gegen Ende der Eisenzeit italienischen Wein, doch angebaut wurde bereits im 1. Jh. n. Chr. in der Nähe der neuen Städte Wein angebaut.
Als die Treverer-Stadt Trier in der Spätantike römische Residenzstadt wurde, forcierten die Römer den Weinanbau an der Mosel. Zahlreiche ausgegrabene Kelteranlagen bezeugen diese emsige Tätigkeit zur Gewinnung des Alltagsgetränkes.
Dieses Buch empfehlen wir als Weihnachtsgeschenk.
Info:
Xavier Deru
Die Römer an Maas und Mosel
Verlag Philipp von Zabern
ISBN 978-3-8053-4245-2
Preis: 29,90 €