Wer liebt ihn nicht, den Duft von frischem Brot und lässt sich gerne von ihm verführen? Was wäre ein gedeckter Tisch ohne dieses wichtige Lebensmittel, das Ackerbau treibenden Völkern als heilig galt? Brot hat die Bedeutung von Nahrung ganz allgemein und kommt würzig, krustig, deftig als Laib, Kranz, Stange oder in Kastenform aus dem Ofen. Meist beim Bäcker, immer öfter in einer Großbäckerei und leider oft trotz Sortenvielfalt mit ziemlichem Einheitsgeschmack. Dabei ist Brot das älteste individuell zubereitete Lebens-, Grundnahrungs- und Genussmittel, das Armen wie Reichen gleich zusteht. Brot steht für die existenziellen Dinge des Lebens, für die Schöpfung, für Güte, aber auch für Überfluss und Genuss.
Deshalb legen immer mehr Menschen Wert auf selbstgebackenes Brot. Brotbacken erlebt eine Renaissance, ist „in“, denn selbst Brot backen steht für Natürlichkeit, Gesundheit und Genussfreude. Brotbacken ist ein recht komplexer Vorgang, eine Kunst sozusagen, aber kein Hexenwerk. Natürlichkeit ist das Geheimnis der Brotküche, die überall auf der Welt zu Hause ist und das Gefühl „wie auf dem Lande“ ganz von selbst herbeizaubert und Brot wieder in den Mittelpunkt guter Küche rückt.
Roswitha Huber, eine EigenBrötlerin, hat aus Liebe zum Landleben ein Buch, nein, eine Hommage an das Grundnahrungsmittel Nr. 1 geschrieben. „Gutes Brot“ ist ein Buch, das die Liebe zum Brot als Lebensmotto schlüssig erklärt und das Glücksmomente beschreibt. „Gutes Brot“ ist auch ein Buch, das Bräuche rund ums Brot vorstellt, Brot aus verschiedenen Ländern und natürlich in die Kunst des Brotbackens einführt.