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25.11.11
Apfel im Stiefel
Töchter an reiche Herren
 Beim alten Brauch spielt auch der Apfel mit. Foto: Deutsches Obst u. Gemüse
Einer Legende nach war der heilige Nikolaus der Bischof von Myra in der heutigen Türkei. Als reicher Mann soll er sein Geld – zumeist anonym – an Notleidende verteilt haben. Als er von einem armen Mann erfuhr, dass dieser eine seiner drei Töchter an reiche Herren verkaufen wollte, griff er ein. Der Bischof legte ihnen heimlich einen goldenen mit Edelsteinen versehenen Apfel in die Stube. Mit dieser wertvollen Aussteuer konnten die Schulden des Bauern bezahlt werden und die Töchter ehrenhaft heiraten. Auch wenn die Äpfel heutzutage nicht aus Gold sind, haben sie für die Kinder einen großen Wert. Denn sie liefern ihnen bei all den Süßigkeiten im Advent lebenswichtige Vitamine und mehr als 30 Mineralstoffe. So helfen sie den Kleinen dabei, die Vorweihnachtszeit fit und ohne Erkältung zu erleben. Außerdem wirken die im Apfel enthaltenen Fruchtsäuren wie eine natürliche Zahnbürste. Und wer zuerst den Apfel isst, hat danach weniger Hunger auf Süßigkeiten. Denn die Ballaststoffe verbreiten ein wohliges Sättigungsgefühl.
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